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Tobias Schiwek – Create Your Own Career

#digital

Tobias Schiwek, Lego-Liebhaber, Nachhaltigkeitsverfechter, Start-up-Gründer, dreifacher Vater, Internationalist, wollte früher professioneller Fußballspieler oder Journalist werden. Startete seine Karriere in der Musikbranche, wird inspiriert von seinen Kindern, begrüßt Veränderungen, Effizienz und Schnelligkeit und möchte auf diesem Planeten etwas bewegen. Großer Fan vom 1. FC Kaiserslautern, Alumnus des Bertelsmann Entrepreneurs Program und CEO von We Are Era.

„Arbeit bedeutet für mich, für etwas bezahlt zu werden, das man gerne tut.“

Dieses Prinzip hat Tobias Schiwek, CEO von We Are Era, Europas führendem digitalen Studio und Talentnetzwerk, auf seinem kurvenreichen Karriereweg immer begleitet. „Wir verbringen so viel Zeit bei der Arbeit, deshalb sollte sie uns Spaß machen. Es sollte etwas sein, für das man Leidenschaft empfindet. Und es ist noch besser, wenn man Geld für etwas bekommt, das man aus Leidenschaft macht“, sagt der dreifache Vater.

Den ersten beruflichen Grundstein für seine Karriere in der Digitalbranche legte Tobias sehr früh: Schon mit zehn Jahren begann er zu programmieren. Später schrieb er freiberuflich journalistische Texte und studierte Politikwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Mailand. „Ich habe mein Studium zwischendurch für drei Jahre unterbrochen, um einen Musik-Streaming-Dienst zu gründen. Und nachdem wir dieses Start-up verkauft hatten, gründete ich ein Start-up für Datenanalyse. Dazwischen habe ich meinen Abschluss gemacht.“

Tobias hat es schon immer Spaß gemacht, Dinge zu kreieren – egal ob mit Legosteinen, Code oder für Unternehmen:

„Kreativität bedeutet für mich, Ideen in die Realität umzusetzen. In meinem jetzigen Umfeld geht es noch besser, weil ich es zusammen mit vielen anderen tue.“

Als Tobias im Alter von 32 Jahren das Bertelsmann Entrepreneurs Program (BEP) entdeckte, entschloss er sich dazu, der Start-up-Szene den Rücken zu kehren und seine Karriere in einem Konzern weiterzuführen. „Ich wollte sehen, wie es ist, für einen Konzern zu arbeiten. Allerdings weiß ich, dass das BEP nicht unbedingt ein typischer Konzernjob ist. Man bewegt sich wie eine freie Radikale durch das gesamte Unternehmen und reist um die Welt, um nach neuen spannenden Geschäften zu suchen.“

Um sich für das Programm zu bewerben, schrieb Tobias zum ersten Mal in seinem Leben eine Bewerbung, und wie er sagt, habe seine Frau ihn während des Auswahlprozesses zum ersten Mal nervös erlebt. Am Ende lief aber alles glatt und Tobias startete das BEP, um auf der ganzen Welt neue Projekte in verschiedenen Unternehmensbereichen von Bertelsmann zu etablieren.  

Viele Menschen glauben, dass ein großer Konzern langsamer sei als ein Start-up, Tobias jedoch nicht: „Ich kenne beides und weiß, dass vor allem die Herangehensweise entscheidend ist. Wenn die stimmt, bietet ein Konzern hervorragende Möglichkeiten.“Er ist überzeugt:

„Es kommt nur auf die eigene Haltung an, auf die Einstellung der Menschen um einen herum und die Ressourcen, die man hat – diese bestimmen, wie schnell man ist.“

Nachdem er während des Programms viele Erfahrungen sammeln konnte, übernahm er die Geschäftsführung von We Are Era. „Wir schaffen die Wertschöpfungskette von Video für eine ganze Generation: vom Konzept über die Strategie und das Talent bis hin zu Kreation, Produktion und Medien.“Sein Ziel ist es dabei, die europäische Antwort auf diversifizierte Zielgruppen und deren Medienkonsum zu sein. Um das zu erreichen, übernahm We Are Era innerhalb von zwölf Monaten vier Unternehmen. Aus 90 Mitarbeitern wurde bis heute ein 250-köpfiges Team, das europaweit verteilt in Berlin, Köln, Amsterdam, Paris, Mailand, Madrid, Stockholm, Kopenhagen und Helsinki arbeitet.

 

Dadurch ist das Unternehmen vielschichtiger denn je: Es bietet Dienstleistungen im Bereich der digitalen Rechteverwaltung sowie Medienlösungen für ein Netzwerk von Influencern an. „Die Influencer erwarten von uns, dass wir sie mit ihren Zielgruppen verbinden. Unser Publikum konsumiert unsere Inhalte plattformübergreifend, in unterschiedlichen Genres und mit Talenten vor und hinter der Kamera“, fasst Tobias zusammen.

Als Teil der Unterhaltungsbranche und als jemand, der stets seiner Leidenschaft folgt, betrachtet der 36-Jährige seine Arbeit von Zeit zu Zeit aus einem anderen Blickwinkel: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass es fast schon lächerlich ist, dass wir für unsere Arbeit bezahlt werden. Wir lernen so viele interessante Plätze und Menschen kennen, und wir drehen Videos an den erstaunlichsten Orten, die man normalerweise nicht zu sehen bekommen würde.“

Was Tobias persönlich antreibt, ist der ständige Wandel, denn die Branche orientiert sich am stetig wechselnden Verbraucherverhalten. Man besitzt Inhalte nicht mehr, sondern man möchte lieber jederzeit auf Inhalte zugreifen. Die ständige Verfügbarkeit von Video hat sich zu Video-on-Demand gewandeltund der Grad an Individualität hat sich ebenfalls stark erhöht. „In unserer Branche ist nichts stabil – und es macht so viel Spaß, agil zu sein, anders zu denken und um die Ecke zu denken“, sagt er. Die größten Herausforderungen, denen er sich derzeit gegenübersieht – Schnelligkeit, Volatilität und Uneindeutigkeit – bestärken ihn daher am meisten. Für Tobias gibt es jeden Tag Veränderungen:

„Ich glaube, heute ist der langsamste Tag unseres restlichen Lebens.“

Als jemand, der das digitale Umfeld liebt und Erfahrungen im Programmieren sowie in der Start-up-Szene hat, ist er es gewohnt, effizient zu arbeiten. Unvorhersehbarkeit und ständige Veränderung sind Dinge, die viele Menschen in ihrem Arbeitsumfeld nicht mögen. Aber der dreifache Vater wird durch sie nur noch stärker motiviert und findet dann zu Hause seinen persönlichen Ausgleich: „Oft weiß ich an einem Montag nicht, wo ich am Donnerstag bin. Aber wenn ich bei meiner Familie bin, weiß diese, dass ich richtig da bin. Meine Familie ist wichtig, damit ich mein Gleichgewicht finden kann und sowohl privat als auch beruflich glücklich bin.“

Auf die Frage, ob er heute in seinem Traumberuf arbeitet, antwortet Tobias: „Wenn das nicht mein Traumberuf wäre, würde ich etwas an meiner Situation verändern. Ich denke, es geht im Berufsleben darum, sich eine eigene Karriere zu kreieren, daran glaube ich voll und ganz. Und das mache ich jeden einzelnen Tag.“ Sein Antrieb ist es, auf dieser Welt etwas zu bewegen und sie zu verbessern. Er ist davon überzeugt, dass jeder Mensch das tun sollte: „Man darf seine Zeit nicht verschwenden – es sollte einen Unterschied machen, dass man existiert. Das ist mein Lebensziel.“

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