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Merit Eickhoff – Create Your Own Career

#responsibility

Merit Eickhoff, fitnessverrückt, Horizonterweiterin, Fels in der Brandung für Freunde und Familie, studiert an der Hochschule für Oekonomie und Management, denkt zukunftsorientiert, handelt zielfokussiert, Personalwesenpersönlichkeit, Networkingnaturtalent, Corporate Student International Management, Bertelsmann, Gütersloh.

"Ich möchte Fußspuren hinterlassen"

„Mir ist es wichtig, dass ich Dingen meine Handschrift aufgedrückt und etwas verändert habe“, erklärt Merit Eickhoff, was sie antreibt. „Jemand für etwas zu gewinnen, für das ich mich selbst begeistere, ist, was Projekte für mich spannend macht. Erfolg ist in meinen Augen, wenn man sich ein eigenes Ziel gesteckt und es erreicht hat – wobei es aber nicht nur um die Tatsache geht, dass man es erreicht hat, sondern eben auch um das wie!“

Merit absolviert gerade ihr duales Studium bei Bertelsmann. Gemeinsam mit 20 Kommiliton:innen aus dem Konzern studiert sie im sechsten Semester International Management mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und BWL. Das Studium besteht aus einer Ausbildung zur Industriekauffrau, die durch verschiedene Bereiche von Bertelsmann führt, und dem theoretischen Teil am Bertelsmann Berufskolleg in Kooperation mit der Hochschule für Oekonomie und Management in Essen, der mit dem Bachelor abschließt. Insgesamt läuft das Studium dreieinhalb Jahre.

Gerade hat sie sich mit ihren Ideen in der Abteilung „Ethics & Compliance“ im Corporate Center eingebracht. Compliance, d. h. die Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften und ethischen Grundprinzipien, ist ein wichtiger Bestandteil der Responsibility im Unternehmen.

Für Merit sind die Bereiche Compliance-Risikoanalyse, Hinweisgebersysteme und Compliance-Kommunikation nun tägliche Aufgabenfelder gewesen: „Hier geht es uns um die Vermeidung rechtlicher Risiken und deren Folgen.“

„Meine Kolleg:innen in der Abteilung schätzen, dass wir Dualstudent:innen frischen Wind und andere Herangehensweisen mitbringen und so an einigen Stellen bisherige Prozesse überdenken und verschlanken können.“

In ihrer Freizeit greift Merit zu einem guten Buch: „Ich lese wahnsinnig gerne. Wenn ich im Urlaub bin, habe ich immer ein Buch dabei, denn so kann ich richtig gut abschalten. Ich laufe auch gern oder gehe schwimmen. Wenn ich dagegen gerade viel an der Uni bin und sowieso schon den ganzen Tag Skripts lesen muss, dann lasse ich mich abends lieber vom Fernseher berieseln und schaue Serien oder Filme.“ Daher muss das Lesen momentan noch hinten anstehen, denn Merit ist in den letzten Zügen ihres Studiums.

„Jetzt, im sechsten Semester, fahren wir alle zur Summer School nach Berkeley in Kalifornien, nehmen an den Unterrichtsstunden teil und schreiben ganz normal die Klausuren mit“, freut sich Merit, die gern zugibt, fitnessverrückt zu sein. „Wir haben dort auch die Möglichkeit, Kurse zu besuchen, die nicht unbedingt etwas mit Wirtschaft zu tun haben. Dadurch können wir unseren Horizont erweitern und über den Tellerrand schauen. Ich zum Beispiel werde dort Kurse zu Konfliktmanagement besuchen, weil mich das interessiert.“ Und sicherlich wird sie auch mal am Pazifikstrand joggen.

Nach dem Auslandssemester geht es dann an die Bachelorarbeit. „Ich tendiere dazu, mich beruflich in Richtung Personalwesen und dessen strategischer Ausrichtung zu orientieren. Das passt auch zu meiner Bachelorarbeit, die ich über das Employer Branding schreiben werde.“ Ein passendes Konzept habe sie bereits entwickelt. „Als kleines Mädchen wollte ich immer Wedding Planner werden und habe mir den entsprechenden Film oft auf DVD angeschaut. Wenn ich so darüber nachdenke, passt das ja auch irgendwie. Beim Employer Branding knüpft man Netzwerke und organisiert Veranstaltungen, um Menschen zusammenzubringen. Das ist mein Traumjob, und ein Wedding Planner macht ja eigentlich nicht viel anderes. Nur, dass es dann im Kontext Arbeitgeberpositionierung wäre.“

Das duale Studium und die Einblicke, die sie dabei in den Bertelsmann-Konzern gewinnen konnte, haben ihr bei ihrer Entscheidung fürs Personalwesen sehr geholfen.

„In den fast vier Jahren, in denen ich nun hier bin, habe ich insgesamt elf Abteilungen durchlaufen – ziemlich sportlich!“

„Das ist aber ganz normal, denn bei Bertelsmann gibt es ein Rotationsverfahren, bei dem man alle drei Monate die Abteilung wechselt, um viele verschiedene Bereiche kennenzulernen. Danach weiß man ziemlich genau, was man später machen will und was nicht.“ Das ständige Wechseln hat ihr großen Spaß gemacht und sie hat viel dabei gelernt: „Besonders aufregend war natürlich, dass ich nicht nur viele Themenbereiche kennengelernt, sondern auch mit vielen verschiedenen Menschen zusammengearbeitet habe. Ich musste mich in verschiedene Teams einarbeiten und Kontakte aufbauen, um gut zurechtzukommen“, so die Netzwerkathletin, „und gerade das finde ich auch am Personalwesen so spannend.“ Das Kommunizieren mit anderen Menschen und die Tatsache, dass es wenige Standardabläufe gebe, weil jeder Mensch verschieden ist, reizt sie sehr.

Nach Abschluss ihres Studiums möchte das Naturtalent in Sachen Networking bei Bertelsmann bleiben. „Ich würde mich danach gerne dem Personalbereich zuordnen", fühlt sich Eickhoff wohl. „Der Umgang hier ist sehr familiär und es ist ein angenehmes Arbeiten, weil man sehr gut aufgenommen wird.“

Später will sie dann noch ein Masterstudium absolvieren. „Das möchte ich auf jeden Fall machen, um mich einfach theoretisch auch noch ein bisschen mehr in diese Richtung zu entwickeln und ein bisschen mehr kennenzulernen. Aber prinzipiell finde ich es wichtig, immer mit dem Konzern, der mich ausgebildet und mir schon so viel gegeben hat, in Kontakt zu bleiben“, so die Netzwerkathletin, „denn hier habe ich nette Vorgesetzte und Kolleg:innen gefunden, die mir vielleicht irgendwann weiterhelfen können.“ Darum hat Bertelsmann eine besondere Bedeutung für sie: „Selbst wenn ich das Unternehmen mal verlasse sollte, würde es nicht komplett aus meinem Leben verschwinden. Es wird immer ein Teil von mir sein.“

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