window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config', 'UA-1008328-44', {'anonymize_ip': true});
(function(w,d,s,l,i){w[l]=w[l]||[];w[l].push({'gtm.start': new Date().getTime(),event:'gtm.js'});var f=d.getElementsByTagName(s)[0], j=d.createElement(s),dl=l!='dataLayer'?'&l='+l:'';j.async=true;j.src= 'https://www.googletagmanager.com/gtm.js?id='+i+dl;f.parentNode.insertBefore(j,f); })(window,document,'script','dataLayer','GTM-M5NXBCR');

Hendrik Finke – Create Your Own Career

#solutions

Hendrik Finke, Ruhepol in stürmischen Zeiten, leidenschaftlicher Koch, Waisenhausbauer für Kinder in Uganda, Familienmensch, Kitesurfer und Vice President Operations Collection bei Paigo, Arvato Financial Solutions, Baden-Baden.

„Arbeit ist sinnstiftend für mich."

„Ich gehe morgens nicht aus reinem Pflichtgefühl zur Arbeit, sondern weil ich richtig Spaß daran habe.“ So fallen ihm die Dinge leichter und es läuft einfach besser, ist Hendrik überzeugt. Das war schon bei seinem Bachelor in Betriebswirtschaftslehre und bei seiner Arbeit in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft so. Aber natürlich entscheidet der Spaßfaktor allein nicht über den Erfolg oder Misserfolg von Projekten. „Man muss in der Regel sehr viele Hebel umlegen, Prozesse anstoßen und begleiten – und dabei kommt es maßgeblich auf eine gute Kommunikation mit den Kolleg:innen an“, sagt Hendrik.

Und manchmal muss man auch innehalten und die Dinge hinterfragen. So hat er es mit seinem Job in der Wirtschaftsprüfung gemacht. Der passte dann doch nicht so gut zu ihm und er hatte das Gefühl, seiner Karriere frischen Wind einhauchen zu müssen: „Ich hätte vorher niemals gedacht, dass ich einmal in meinem jetzigen Job tätig sein werde. Ich habe mich eher im Consulting gesehen, hatte dann aber glücklicherweise die Möglichkeit, noch ein Masterstudium in Management inklusive Auslandssemester in Südamerika zu machen.“ 

Seinen ersten Job bei Bertelsmann hatte er bei der Bertelsmann Printing Group. Von dort sah er noch aus der Ferne auf die Geschäfte von Arvato Financial Solutions. „Was wir hier tun, habe ich damals total unterschätzt“, sagt Hendrik heute. Und damit meint er nicht nur die Dienstleistungen und Serviceprodukte seines Arbeitgebers. Auch persönlich bietet ihm sein Job viel Abwechslung und große Gestaltungsspielräume – sowohl in den Aufgaben als auch durch die Verantwortung für Mitarbeiter:innen. 

„Ich lerne jeden Tag etwas Neues und genau die richtigen Dinge, die mich meinen persönlichen Zielen näherbringen.“

Neben der Verantwortung für ein 250-köpfiges Team beschäftigt sich Hendrik vor allem damit, die Prozesse in seinem Bereich – dem Forderungsmanagement für Unternehmen in den Branchen Payment Services, Insurance, Utilities, Mobility und Financial Services – zu optimieren und weiterzuentwickeln. Zudem begleitet er die Einführung neuer Kommunikationsmöglichkeiten und unterstützt seine Teammitglieder bei abteilungsübergreifenden Projekten. „Mich motiviert, dass ich hier immer wieder neue Ideen einbringen kann und so meinen Teil dazu beitrage, unser Unternehmen voranzubringen.“ 

Die nötige Kraft dafür gibt ihm seine Familie – und gelegentlich das Kitesurfen. „Auch wenn ich abends manchmal ausgepowert bin: Das ermunternde Lachen meiner Tochter und die bestechende Klarheit, wenn es um die Wahl ihres aktuellen Lieblingsbuchs geht, lassen mich Stress und Druck vergessen.“ Hendrik genießt seine neue Rolle als Familienvater und kann gut damit leben, den Sonntagmorgen öfter auf dem Spielplatz als auf dem Kiteboard zu verbringen. Ganz abschreiben möchte er sein Hobby trotzdem nicht: „Wasser macht gemeinsam mit der Sonne und dem Strand den Reiz des Kitens aus. Gleichzeitig ist es aber auch sehr laut durch den Wind. Ich mag es, auf dem Wasser zu sein und mich zu 100 Prozent auf mich selbst konzentrieren zu müssen. Das macht den Kopf frei und hilft mir, komplett abzuschalten.“

Nicht nur als erfahrener Kitesurfer kennt er das Gefühl von stärkerem Gegenwind. Doch Kritik ist ihm in jeder Hinsicht wichtig. „Ich sehe das nicht als etwas Negatives. Ich versuche immer zu reflektieren, was ich hätte besser machen können, und ziehe dann daraus meine Lehren für das nächste Mal“, erklärt Hendrik. Er sieht sich selbst als Ruhepol im Team – auch in turbulenteren Zeiten. „Meine Stärke ist es, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dann das Althergebrachte weiterzuentwickeln. Dieses strategische Denken auch in unruhigen Phasen habe ich in der Druckbranche gelernt.“ 

Denn bevor Hendrik 2017 zu Arvato Financial Solutions kam, war er Assistent des CEOs bei Prinovis, heute Teil der Bertelsmann Printing Group. „Dort mussten wir täglich neue Herausforderungen meistern. Auflagen wurden reduziert, gleichzeitig war die Technologie so fortgeschritten, dass immer günstigere Maschinen an unsere hervorragende, aber leider auch teure Druckqualität herankamen. Zudem haben die Verlage die digitale Welt für sich entdeckt, was es uns auch nicht gerade einfacher gemacht hat.“ Solche Herausforderungen reizen ihn, und so fühlt er sich auch nach seinem internen Wechsel zu Arvato Financial Solutions bei Bertelsmann sehr wohl. „Mein Weg passt gut zu unserem Leitspruch bei Bertelsmann“, sagt Hendrik. „Denn ,Create Your Own Career‘ bedeutet ja auch, dass alle die Karriere für sich finden können, die perfekt passt.“

„Ich finde es großartig, dass ich die Möglichkeit hatte, mich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln.“

Bei allen beruflichen Ambitionen denkt er aber auch an andere, die es weniger gut getroffen haben. „Wenn ich nicht eine so zauberhafte Familie hätte, würde ich wieder nach Uganda gehen. Ich war dort bereits einige Zeit vor Ort und habe mich um ein Waisenhausprojekt gekümmert, das ich gemeinsam mit Freunden aus Deutschland aufgebaut habe. Ich habe geholfen, ein Haus zu bauen, Kinder zu unterrichten und so die dortige Situation zu verbessern“, so Hendrik. In Zukunft würde er gerne einmal mit dem Rucksack durch Afrika reisen – natürlich gemeinsam mit seiner Familie. Denn ob beruflich oder privat, mit seiner Entschlossenheit und Lernbereitschaft wird Hendrik Finke noch für viel frischen Wind sorgen.

Nach oben springen