Stefan Nietert - Gewinner von Student of the Year 2009
Studiengang: Electronic Business
(Wirtschaftsinformatik)
Universität: Hochschule Heilbronn
Interessen: unternehmerisch handeln,
Reisen, Sport, meine
Freunde
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Was sind deine aktuellen Projekte oder Themen?
Ich arbeite an CabFish, dem automatischen Taxiruf. Mit diesem Tool ist es möglich jederzeit ein Taxi zu bestellen. Und das Beste ist: Es funktioniert mit nur einem Klick und ohne die Nummer der Taxizentrale zu kennen.
Was war bisher dein spannendstes und interessantestes Projekt?
Eine Integration der Facebook Connect Technologie in die Event-Website von amiando. Facebook-Gründer Marc Zuckerberg war zum Launch persönlich zu Besuch.
Was war der wichtigste Meilenstein in deiner Karriere?
Die Entscheidung mein Studium für zwei Semester zu pausieren und bei der amiando AG in München als Entwickler zu arbeiten. In dieser Zeit habe ich sehr viel im Bereich Softwareentwicklung und Unternehmertum gelernt.
Was heißt es für dich, in einem unternehmerischen Umfeld zu arbeiten?
Für mich bedeutet es, die Chance zu haben, sich unabhängig von Hierarchien aktiv in die Unternehmensentwicklung einbringen zu können.
Welche Möglichkeiten hast du in deinem beruflichen Umfeld, kreativ und unternehmerisch zu arbeiten?
Da ich die technische Entwicklung von CabFish verantworte, gestalte ich beispielsweise die Softwarearchitektur dieses Tools. Unternehmerisch ist das CabFish-Projekt sehr interessant, da es einen derartigen Service in Europa noch nicht gibt und wir somit Neuland betreten.
Wie war es für dich, den Student of the year Award zu gewinnen? Worüber hast du dich am meisten gefreut?
Es war eine freudige Überraschung und zugleich eine Bestätigung für meine Bemühungen in den letzten Jahren. Ich habe mich am meisten darüber gefreut, die Möglichkeit zu erhalten, Bertelsmann in einem Praktikum in New York kennenzulernen.
Entstehung des CabFish-Projekts
In meinem Blog berichte ich euch vom CabFish-Projekt. Doch wie bin ich überhaupt zu diesem Projekt gekommen?
Im Jahr 2007 organisierte ich mit Freunden Partys unter dem Namen "Glory-Nights Events" und wir verkauften unsere Tickets online über www.amiando.de. Unsere Gäste erhielten ihr Ticket via E-Mail und druckten dieses aus. Das war alles schon sehr komfortabel, aber es bestand die Gefahr, dass Tickets mehr als einmal ausgedruckt wurden und sich so Gäste auf das Event schummelten.
Da die Tickets bereits einen Barcode enthielten, lag es nahe, diese über den Barcode am Eingang zur Party zu prüfen. Nur leider gab es dafür noch keine Software. Ich kam mit den Gründern von amiando ins Gespräch und nur ein paar Wochen später war ich bereits in München und entwickelte für amiando während meiner Semesterferien die benötigte Software. Ergebnis des einmonatigen Projekts ist EasyEntry, amiando's kostenlose Software für professionelles Einlassmanagement (http://www.amiando.com/help/easyentryReader.html).
Die Zeit bei amiando hat mir sehr gut gefallen, da ich in kürzester Zeit viel in den Bereichen Software-Entwicklung und Entrepreneurship lernen konnte. Vor allem konnte ich einem jungen Unternehmen beim Wachsen zusehen. Davon beeindruckt entschloss ich mich, mein Studium für zwei Semester zu pausieren und bei amiando als Software-Engineer zu arbeiten. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte.
Inzwischen veröffentlichte Apple das iPhone SDK und es wurde möglich, Anwendungen für das iPhone zu entwickeln und über den Apple AppStore zu verkaufen. Zusammen mit zwei Arbeitskollegen wollte ich in der Freizeit eine Anwendung für das iPhone bauen, die ein Problem löst, das jeder kennt. So entstand die CabFish-Idee: CabFish ermöglicht es, einfach und komfortabel durch Drücken eines Taxiruf-Icons auf dem Mobiltelefon ein Taxi zu bestellen. Denn vor dem Problem, ein Taxi rufen zu müssen und keine Taxirufnummer zur Hand zu haben bzw. gerade nicht telefonieren zu können, stand jeder wahrscheinlich schon einmal. Seitdem habe ich mit meinem Team CabFish ständig weiterentwickelt und wir freuen uns schon darauf den Service bald veröffentlichen zu können.
Hätte ich mich nicht für Events interessiert, hätte ich amiando wahrscheinlich nie kennengelernt. CabFish gäbe es dann heute auch nicht. Das mag Zufall sein, aber vielleicht auch "gesuchter Zufall".
Bis zum nächsten Beitrag,
euer Stefan
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