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Praktikanten Blog

lernt die verschiedenen Bertelsmann Praktikanten kennen

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Hier werden regelmäßig Praktikanten aus den verschiedenen Bertelsmann Bereichen und Divisionen über ihre Erfahrungen berichten.

Wir möchten Euch durch diesen Blog einen realistischen Einblick in das tägliche Arbeitsleben als Praktikant vermitteln. Wenn wir Euer Interesse für ein Praktikum in einem der Unternehmensbereiche von Bertelsmann wecken, wendet Euch jederzeit an uns: createyourowncareer@bertelsmann.de

Unternehmerische Verantwortung voranbringen – Fabiennes Praktikum im Bereich Corporate Responsibility

29. September 2017 @ 09:06 · Abgelegt unter -
Angefangen bei der richtigen Ansprache über das Aufsetzen von Prozessen bis hin zum genauen Abpassen des richtigen Moments, um ein Thema voranzutreiben: Wer bei Bertelsmann unternehmerische Verantwortung auf Konzernebene, Bereichsebene oder in einer der vielen Bertelsmann-Firmen voranbringen will, muss sich in diesem vielfältigen und noch dazu dezentralen Konzern als Change Agent sehen und Ideen dementsprechend vermitteln. Nur ein Beispiel: Möchte die CR-Abteilung Umweltschutzmaßnahmen zur Reduzierung des Papier- und Energieverbrauchs definieren, klappt das nicht per Order von oben, sondern nur gemeinsam mit den Vertretern der Divisionen und Firmen.

Genau aus diesem Grund hat mich, Fabienne, 25 Jahre alt, ein Praktikum in der CR-Abteilung von Bertelsmann besonders interessiert. Ich habe im Bachelor Philosophie und Katholische Theologie in Deutschland und Italien studiert und bin gerade auf den letzten Metern meines Joint Degree Masters in Religion-Wirtschaft-Politik an den Universitäten in Zürich, Basel und Luzern. Bislang habe ich vor allem im Journalismus gearbeitet, aber auch außerhalb des Medienbereichs eigene Projekte auf die Beine gestellt. Im letzten Jahr habe ich als Projektleiterin einer Hochschulgruppe zum Beispiel eine Studie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Global Compact Network Switzerland verantwortet, in welcher wir Handlungsempfehlungen für die Fortschrittsberichterstattung von kleinen und mittelständischen Unternehmen erarbeitet haben.

Schon seit meinem Bachelor fasziniert mich die Verbindung aus Wirtschaft und Ethik: Wie kann man moralische Normen und Ideale in der Wirtschaft implementieren? Muss alles immer auf Gewinnmaximierung zu Lasten der Mitarbeiter und der Umwelt ausgerichtet sein oder gibt es Möglichkeiten, doing business nachhaltiger für den Menschen und das Unternehmen zu gestalten?

Wertschöpfend für Unternehmen und Umwelt

Seit Anfang Juli bin ich Praktikantin in der CR-Abteilung von Bertelsmann in Gütersloh. Unternehmerische Verantwortung heißt bei Bertelsmann, genau zu schauen, wie der Gewinn erwirtschaftet wird – und nicht nur darauf, wie er verteilt wird. Dabei geht es vor allem um die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt – auf der Basis einer ethischen Selbstverpflichtung, aber auch zur Risikominimierung und ökonomischen Wertschöpfung des Unternehmens.

Ich arbeite in meinem Praktikum mit einem Schwerpunkt auf Strategie. Wir schauen uns konkret an, wie das Unternehmen langfristig ausgerichtet sein müsste, um für Kunden, Stake- und Shareholder gleichermaßen wertschöpfend zu sein – und wie wir ein gemeinsames Verständnis dafür entwickeln können. Dafür erarbeiten wir Konzepte, Prozesse und Maßnahmenempfehlungen, die wir dem CR-Council, das aus hochrangigen Vertretern der größten Divisionen besteht, vorlegen. Zudem kooperieren wir mit anderen Abteilungen und Kollegen aus den Unternehmensbereichen, beraten und unterstützen bei der Umsetzung von Entscheidungen des CR-Councils.

Aktuell beschäftigt uns neben der gesetzlich verpflichtenden CR-Berichterstattung sowie der Selbstverpflichtung zur Fortschrittsberichterstattung als Teilnehmer am UN Global Compact, der konzernweiten „be green Day“-Kampagne und kleineren Projekten vor allem ein externer Stakeholderdialog. Dieser hat zum Ziel, herauszufinden, auf welche CR-Themen – wie beispielsweise journalistische Unabhängigkeit, faire Arbeitsbedingungen, Diversity, Datenschutz, Compliance in der Lieferkette, Energie und Emissionen oder die Förderung medialer Kompetenz – wir in den kommenden Jahren einen Fokus legen sollten. Durch Gespräche mit externen Stakeholdern wie Geschäftspartnern, potenziellen Mitarbeitern, Kunden, NGOs und Vertretern aus Politik und Gesetzgebung wollen wir besser verstehen, welche CR-Themen für sie besonders relevant sind, wie sie unsere Leistungen zu diesem Thema wahrnehmen und welche Erwartungen sie an unsere Verantwortung als Unternehmen haben.

Ergebnisse gibt’s nur im Team

Gleich in meiner ersten Woche wurde ich voll mit eingebunden. Die Aufträge im Postfach und in meinem Notizbuch sammelten sich: Bitte ein Chart zum Gesamtprozess der Relevanzanalyse erstellen, den Entwurf zum Deutschen Rechnungslegungs-Standard analysieren, die interne Relevanzanalyse mit Scope 3 updaten, ein kleines Konzept für die Ansprache potenzieller Mitarbeiter im Rahmen des Stakeholderdialogs erarbeiten – in den ersten Tagen habe ich mir mehr als einmal eine Vokabelliste und ein besseres Gefühl für die Arbeitsweise in einem Konzern gewünscht. Die vermutlich wichtigste Lektion, die ich in den ersten Wochen gelernt habe: Im Alleingang kommt man hier nicht weiter; jedes einzelne Dokument ist am Ende Teamarbeit und wird so lange geschliffen, bis es auch unter den Augen des Vorstands bestehen kann.

Wer sich für ein Praktikum in der CR-Abteilung von Bertelsmann interessiert, sollte mindestens vier bis fünf Monate einplanen, weil es doch eine ganze Weile dauert, um die komplexen Themen und Prozesse zu durchdringen. Jetzt, zur „Halbzeit“, fühle ich mich angekommen und übernehme immer mehr eigenständige Arbeitspakete. Es ist klasse, in einem so kompetenten und motivierten Team zu arbeiten und ich bin gespannt auf die Aufgaben und Projekte, die bis Ende November noch auf mich zukommen.


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Ein Praktikum, das sich gar nicht wie ein Praktikum anfühlt: Meine Erfahrungen im Divisional Talent Management Arvato

14. September 2017 @ 08:45 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,
 
mein Name ist Beatrice, ich bin 24 Jahre alt und befinde mich mitten in meinem Bachelorstudium International Business Studies. Zuvor habe ich bereits eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert. Um ein weiteres Unternehmen intensiver kennenzulernen und für mich herauszufinden, ob ich den Schwerpunkt meines Studiums im Bereich HR setzen möchte, habe ich mich für ein freiwilliges Praktikum im Bereich Talent Management bei Bertelsmann beworben. Ich habe mich total gefreut, als ich die Zusage für ein fünfmonatiges Praktikum erhalten habe.
 
Die Bezeichnung der Abteilung, in der ich arbeite, lautet „Divisional Talent Management Arvato“. Konkret bedeutet dies, dass mein Team das Talent Management (Attraction, Development & Retention) für die Bertelsmann-Division Arvato verantwortet.

Das Aufgabengebiet ist relativ breit gefächert und geht von Learning- & Development-Aktivitäten für Führungskräfte, über Employer-Branding-Maßnahmen hin zur Nachfolgeplanung. Dementsprechend erhalte ich spannende Einblicke in viele unterschiedliche Bereiche. Was mich besonders fasziniert, ist, dass ich dabei extrem viele unterschiedliche Talente eines derart großen Unternehmens mit knapp 70.000 Mitarbeitern kennenlerne. Total spannend ist dann zu sehen, wie geeignete Personalentwicklungsmaßnahmen für diese Talente definiert werden.
 
Der Schwerpunkt meines Praktikums lag vor allem in der Betreuung des Assistentenprogramms “Pespectives – The Graduate Development Program“, in dem Hochschulabsolventen den Einstieg in das Berufsleben als „Management Associates“ (kurz MA) machen. MAs sind demnach die rechte Hand der Geschäftsführer und werden in alle inhaltlichen Themen mit einbezogen.

Das Programm „Perspectives“ begleitet die Management Associates über 18 Monate und bietet verschiedenste Module zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Eine meiner Haupttätigkeiten während des Praktikums war beispielsweise die Koordination und Organisation von Veranstaltungen im Rahmen des Programms.

Ein toller Pluspunkt war dann noch, dass ich selbst an den Veranstaltungen teilnehmen durfte und dabei viel gelernt habe, beispielsweise zum Thema effizientes Lesen oder Zeit-und Selbstmanagement.
 
Was ich besonders schätze ist, dass mein Chef mich super involviert hat und fast überall mit hinnimmt. In meiner zweiten Woche durfte ich beispielsweise mit nach Berlin fahren, um am Arvato HR Summit teilzunehmen.

Es fühlt sich für mich meist gar nicht wie ein Praktikum an, da ich keine typischen Praktikantentätigkeiten zu erledigen habe, sondern einen echten Mehrwert als vollwertiges Teammitglied schaffen kann.
 
Ich bin total glücklich, dass ich das Praktikum hier machen durfte und unheimlich dankbar für die vielen tollen Möglichkeiten, die mir geboten wurden.


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Hinter den Kulissen von „Join Arvato!“: Lisas Praktikum in der Personalentwicklung

04. August 2017 @ 14:28 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,
bestimmt habt Ihr mittlerweile auch schon von Join Arvato! gehört – sei es auf der Bertelsmann-Karriereseite, Facebook, diversen Jobbörsen oder etwa direkt an eurer Hochschule? Es handelt sich dabei um ein Recruiting-Event für Nachwuchsführungskräfte, die als Management Associates an der Seite von erfahrenen Führungskräften bei Arvato CRM Solutions einsteigen und ein 18-monatiges Entwicklungsprogramm durchlaufen. Join Arvato! wird von meinem Team, der Personalentwicklung von Arvato CRM Solutions Deutschland, organisiert. Das Projektmanagement für das Event umfasst dabei nicht nur die Eventorganisation, sondern auch dessen Vermarktung, wie beispielsweise die Auswahl geeigneter Recruiting-Kanäle. Doch jetzt erst mal zu mir:

Ich bin Lisa, 22 Jahre alt und mache derzeit für 3 Monate ein Praktikum im Team der Personalentwicklung bei Arvato CRM Solutions in Gütersloh. Da ich nach Abschluss meines Bachelors der Wirtschaftspsychologie nicht sofort wusste, mit welchem Master ich mein Studium fortsetzen möchte, habe ich mich dazu entschieden, zunächst ein „Gap Year“ einzulegen.

In meinem Studium habe ich gelernt, dass unter dem Begriff „Personalentwicklung“ alle Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmern sowie deren Bindung zum Unternehmen zu verstehen sind. Was dies konkret in der Praxis bedeutet, habe ich nun im Laufe meines Praktikums erfahren.

Gleich zu Beginn wurde ich von meinem Team sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich seit dem ersten Tag sehr wohlgefühlt habe. Die Arbeitsatmosphäre in unserem kleinen Team sowie in der gesamten Abteilung ist sehr offen und freundlich. Überhaupt gefällt mir die „Duz“-Kultur bei Arvato sehr gut. Mein Team betreut viele unterschiedliche Projekte, weshalb es immer abwechslungsreich ist und nie langweilig wird. Da vor allem projektbezogen gearbeitet wird, gleicht kein Arbeitstag dem anderen. Besonders gut gefällt mir, dass ich in alle Projekte miteinbezogen werde und tatkräftig unterstützen kann. Eines dieser Projekte ist Join Arvato!, welches ich bereits zu Anfang erwähnt habe. Als kleiner Ausblick auf das Event am 14. und 15. September fand am 3. August das WhatsApp-Event statt. Interessierte Bewerber schickten uns vorab ihre Handynummer und konnten dann einen Tag lang den Arbeitsalltag von zwei aktuellen Management Associates verfolgen und ihnen Fragen stellen.

Ein weiteres Projekt, an dem ich aktuell mitarbeite, ist das Thema „Agile Service Center Agents“. Da die heutige Zeit einem immer stärker werdenden Wandel unterliegt, wird es zunehmend wichtiger, die Mitarbeiter so weiterzuentwickeln, dass sie sich den veränderten Gegebenheiten schnell anpassen können. In diesem Zusammenhang hat sich unsere Projektgruppe damit beschäftigt, wie wir die Englischkenntnisse der Mitarbeiter ausbauen oder erweitern können. Wir haben uns damit auseinandergesetzt, auf welche Arten Englisch gelernt werden kann und für welche Anwendungsfälle welche Art des Lernens sinnvoll ist. Dabei haben wir nicht nur an klassische E-Learnings oder Präsenztrainings gedacht, sondern auch weitere Methoden miteinbezogen. Wo wir schon beim Thema E-Learnings sind – da die Weiterbildung der Mitarbeiter in unserer Abteilung im Vordergrund steht, gehört auch die Erstellung und Aufbereitung von Webinaren gelegentlich zu meinen Aufgaben.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich neben Personalentwicklung und Talentmanagement auch viel über Personalmarketing gelernt habe. Diese Schnittstelle zum Marketing hat mir gut gefallen. Während meines Praktikums habe ich mich jederzeit als vollwertiges Teammitglied gefühlt. Außerdem hat mich das Praktikum darin bestärkt, meinen Master in Arbeits- und Organisationspsychologie & Human Resources Management zu machen. Ich kann Euch ein Praktikum in meinem Team nur empfehlen!

Liebe Grüße
Lisa

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Diversity: Kein „Nice to have“, sondern ein Business Case

21. Juni 2017 @ 08:35 · Abgelegt unter -
Wenn Euch jemand fragt „Wie wichtig ist Euer Immunsystem für Euch?“, was werdet Ihr antworten? Sicherlich werdet Ihr es nicht als ein „Nice to have“ bezeichnen, sondern als essenziell. Vor diesem Hintergrund verwundert mich die Frage, die mir zuweilen gestellt wird, wenn ich von meinem Praktikum im Diversity Management berichte: „Diversity Management? Wozu braucht man das denn?“. Dem schließt sich meist die Frage an „Was machst Du denn da, vor allem als Psychologin?“. Daher möchte ich gerne von meinem Praktikum, meinen Aufgaben und der Relevanz des Diversity Managements für jedes Unternehmen berichten.

Doch zunächst einmal zu mir: Mein Name ist Nicole und ich befinde mich derzeit im Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt der Arbeits- und Organisationspsychologie (Organizational Behavior and Adaptive Cognition) an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Mein Ziel für das letzte Semester ist es, durch mein Praktikum einerseits vertiefende Einblicke in die Arbeit in einem Konzern zu erhalten und andererseits den Arbeitsbereich der Organisationsentwicklung mit einem innovativen und wichtigen Thema auf Konzernebene besser kennenzulernen. Beide Ziele werden durch mein Praktikum im Diversity Management verbunden.

Was versteht man nun unter Diversity Management (DM)? Allgemein lässt sich zusammenfassen, dass das DM Projekte und Maßnahmen entwickelt, um die Mitarbeitervielfalt im Unternehmen zu fördern. Das Ziel dabei ist, durch die Vielfalt von Menschen hinsichtlich ihrer Fähigkeiten, ihrer Persönlichkeit und ihrer Erfahrungen, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und verschiedenen Markteinflüssen agil begegnen zu können. Bei Bertelsmann ist dafür die Abteilung Corporate Responsibility and Diversity Management (CR&DM) seit 2011 verantwortlich. Der thematische Fokus liegt dabei derzeit auf den Themen Geschlecht, Generationen und Nationalität.

Neben dieser allgemeinen Bezeichnung vergleiche ich das Diversity Management eines Unternehmens daher gerne mit dem Immunsystem eines Menschen. Ein Immunsystem ist vor allem dann von Bedeutung, wenn ein Mensch mit negativen Umwelteinflüssen konfrontiert wird – das Gleiche gilt für das DM in einem Unternehmen. Verliert ein Unternehmen Kunden aufgrund von mangelnder Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, wird dies als Krise bezeichnet. Dann ein DM aufzubauen, klingt zunächst wie eine gute Strategie, kommt allerdings zu spät. Denn ein DM aufzubauen, ist ein langfristiger Prozess, der eines langen Atems bedarf und Ressourcen benötigt, die womöglich im Falle einer Krise nicht mehr verfügbar sind. Präventiven Sport betreiben wir in der Regel auch nicht dann, wenn das Fieber bereits ausgebrochen ist.

Wie genau muss man sich also die Projekte vorstellen und worin besteht meine Aufgabe in diesen? Ein aktuelles Projekt ist die Entwicklung und Implementierung eines konzernweiten Diversity Trainings, das – wie die meisten Maßnahmen – vor allem primärpräventiv greift. Es soll den Mitarbeitern die Relevanz von Vielfalt im Unternehmen zeigen und verdeutlichen, welchen Beitrag sie selbst dafür leisten können. In diesem Projekt arbeite ich sowohl inhaltlich als auch organisatorisch mit. Genau das macht mein Praktikum auch so spannend. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es nicht, da durch die Projektarbeit jeden Tag unterschiedliche Aufgaben anfallen.

In der Vorbereitung des Diversity Trainings bin ich in alle Entwicklungs- und Planungsprozesse eingebunden. Das heißt, ich unterstütze meine Kolleginnen und Kollegen von der Konzeptentwicklung für Pre- und Post-Work, über die Angebotsprüfung, bis hin zur Organisation des ersten Probetrainings. Meine psychologischen Kenntnisse sind hierbei stets gefragt und ich kann meine Ideen einbringen. So konnte ich bisher sowohl inhaltlich als auch methodisch mit meinen Studieninhalten unterstützen.
Die offene Arbeitsatmosphäre der Abteilung und die Wertschätzung meiner Perspektive schätze ich besonderes. Durch meine Fragen, von denen ich das Gefühl habe, dass sie willkommen sind, erfahre ich sehr viel über die Strukturen und Arbeitsabläufe im Bertelsmann-Konzern.

Wie auch ein Immunsystem nicht über Nacht entsteht, sondern stetig und langfristig aufgebaut werden muss, gilt dies gleichermaßen für das DM eines Unternehmens. Daher wird eine nachhaltige Beeinflussung der Unternehmenskultur angestrebt. Diversity soll also zu einem Selbstverständnis im Unternehmen werden. Das ist eine Herausforderung und macht es besonders für mich als Psychologin spannend, Theorie und Praxis zusammen zu bringen. Dabei ist anzumerken, dass die Abteilung nicht nur Diversity- sondern auch Nachhaltigkeitsthemen betreut. Es zeigt sich somit auch hier eine gewisse Form der Vielfalt, von der die Abteilung profitiert.

Es lässt sich zusammenfassen, dass es durch die Projektarbeit keinen klassischen Arbeitsalltag gibt. Als Psychologin bin ich vor allem inhaltlich in die Prozesse eingebunden. Neben den kreativen Aufgaben in den Projekten, gibt es allerdings gelegentlich Reporting-Aufgaben, die weitere Kompetenzen ansprechen und damit für lehrreiche Abwechslung sorgen.
Ich bin gespannt auf meine verbleibende Praktikumszeit und kann jedem nur eine möglichst lange Praktikumszeit empfehlen, da somit sowohl der Einblick in die Projekte als auch in die Projektarbeit umso tiefgehender möglich ist.

Da Diversity nachweislich einen positiven Einfluss auf die Innovationskraft eines Unternehmens nimmt, ist Diversity eben wie das Immunsystem kein „Nice to have“, sondern ein Business Case!


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Jeden Tag eine neue Herausforderung – Chris’ Praktikum bei Prisma Media

24. Mai 2017 @ 08:28 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

mein Name ist Chris und ich habe von Januar bis April ein Praktikum in der Abteilung für Strategie und M&A (Fusionen und Übernahmen) bei Prisma Media in der Nähe von Paris absolviert. Zur kurzen Info: Prisma Media ist ein Tochterunternehmen des Verlagshauses Gruner + Jahr und neben der Groupe M6 und RTL Radio France Teil der journalistisch arbeitenden Unternehmen von Bertelsmann in Frankreich. Vor meinem Praktikum bei Prisma Media habe ich in Lille an der Hochschule Sciences Po und an der Universität Münster Politik Wirtschaft und Kommunikation studiert.

Als Praktikant unterstützte ich den M&A-Direktor bei der Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle und Wachstumsmöglichkeiten. Meine Aufgaben waren sehr breit gefächert: Ich habe zum Beispiel Präsentationen und Projektvorstellungen für den Vorstand erstellt sowie kontinuierlich nach neuen Investitionsmöglichkeiten und Akquisitionen gesucht.

Die Übernahme eines anderen Unternehmens ist in den meisten Fällen eine Mammutaufgabe, bei der die verschiedenen Unternehmensbereiche zusammenarbeiten müssen. Zu meinen Aufgaben gehörte es daher auch, die relevanten Informationen aus der Rechts-, der Finanz- und der Personalabteilung zusammenzutragen und mit meinem Vorgesetzten zu prägnanten Entscheidungsvorlagen für den Vorstand zu verarbeiten.

Gerade im Medienbereich finde ich diese Strategiearbeit sehr spannend, da sich der Sektor schnell weiterentwickelt und ständig neue Herangehensweisen erfordert. Um sich diesen Veränderungen anzupassen und neue Trends aufzuspüren, agiert unsere Abteilung verstärkt im dynamischen Start-up-Umfeld. Daher besuchte ich von Zeit zu Zeit die Innovationsforen der Start-up-Szene in Paris und führte Marktanalysen über die neuen Trends und die Entwicklungen der Wettbewerber durch.

Durch meine Arbeit und die verschiedenen Aufgaben habe ich insgesamt einen sehr intensiven Einblick in die Verlagswelt, den Mediensektor und die Landschaft der Tech-Start-ups erhalten. Dabei konnte ich jeden Tag etwas Neues lernen.

Wusstet Ihr zum Beispiel, dass wenn auf Eurem Smartphone oder Eurem PC eine Bannerwerbung erscheint, dieser Werbeplatz zuvor innerhalb von Millisekunden in einem elektronischen Auktionsprozess ersteigert worden ist? Oder dass genau gemessen werden kann, wie viel Zeit Ihr wann und wo auf welcher Webseite verbracht habt?

Wenn ich morgens mit der Metro knatternd über die Brücke nach Gennevilliers fuhr, dem Hauptsitz von Prisma Media, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nur selten, was mich an dem Tag erwarten wird. Fest stand nur eins: Es wird wieder ein aufregender Tag mit Herausforderungen und neuen Entwicklungen. Das Praktikum war eine sehr intensive Erfahrung, an die ich mich gerne zurückerinnern werde.

Viele Grüße
Chris

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Uni mal anders – Nadines Praktikum in der Bertelsmann University

02. Mai 2017 @ 13:47 · Abgelegt unter -
Wer sagt, in Gütersloh gibt es keine Uni? Gütersloh hat doch Bertelsmann! Und Bertelsmann hat so einiges zu bieten …

Auch eine Uni: die Bertelsmann University
Die Bertelsmann University (BU) ist die zentrale Learning-Einheit im Konzern, die weltweit dazu beiträgt, dass Mitarbeiter und Führungskräfte ihre Kompetenzen systematisch weiterentwickeln können. Hierfür ist die BU in 4 Campus-Bereiche unterteilt.

Der Individual Campus kümmert sich um die individuelle Förderung der Mitarbeiter, der Function Campus hilft, die Zentralfunktionen und Netzwerke zu stärken, der Strategy Campus unterstützt bei der Strategieumsetzung des Konzerns und der Leadership Campus kümmert sich darum, Führungskräfte stetig weiterzuentwickeln und sie in ihrer Führungslaufbahn zu fördern.

Ich bin aktuell Teil des Leadership Campus – in einem women-powered-Team, das mit viel Herzblut und Erfahrung für alle Führungskräfte, die weltweit bei Bertelsmann tätig sind, erstklassige und passgenaue Entwicklungsprogramme zur Verfügung stellt. 

Von Anfang an wurde ich sehr herzlich aufgenommen und habe mich gleich als vollwertiges Mitglied des Teams gefühlt. Jeden Tag bekomme ich super spannende, manchmal sogar äußerst verantwortungsvolle Aufgaben, die weit entfernt sind von den „typischen Praktikantenaufgaben“.

Neben Hands-on-Aktivitäten, wie beispielsweise der Mitarbeit bei der Erstellung eines neuen Leadership-Programms, inklusive der Anbieterauswahl und Konzepterstellung, oder der Einführung einer neuen App im Rahmen der Mitarbeiterbefragung, bin ich auch in strategische und konzeptionelle Themen eingebunden, die den gesamten Konzern weltweit betreffen. Hierbei geht es für mich im Speziellen darum, kritisch und mit frischem Blick auf die Inhalte zu schauen sowie bei der Erstellung von Präsentationen und weiterer Kommunikationsmaterialien zu unterstützen.

Es ist genau dieser Mix aus operativer und strategischer Arbeit, aus inhaltlich sehr diversen und hochinteressanten Themen sowie die wertschätzende und freundschaftliche Art der Zusammenarbeit, die dieses Praktikum für mich so lohnenswert machen.

Da ich die einzige Praktikantin im Team bin, habe ich mich sehr über die vielen Networking-Möglichkeiten gefreut, die den Praktikanten in Gütersloh angeboten werden. Bei diversen Veranstaltungen, wie dem Praktikanten-Frühstück, Praktikanten-Stammtisch oder Praktikanten-Lunch hatte ich die Chance, viele nette Praktikanten-Kollegen aus anderen Abteilungen und Standorten kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen. So konnte ich in der „Uni-Stadt“ Gütersloh schnell Anschluss finden.

Wenn ihr auch einmal einen komplett anderen „Uni-Alltag“ kennenlernen möchtet, bewerbt Euch bei der Bertelsmann University! Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Viele Grüße
Nadine

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Spannende Einblicke in den Bereich Corporate Controlling & Strategy – Marcs Praktikum im Corporate Center

23. März 2017 @ 08:40 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Marc und befinde mich im letzten Semester meines BWL-Bachelorstudiums an der WWU in Münster. Auch ich möchte euch gerne berichten, wie ich zu Bertelsmann gekommen bin und was ich in meinem Praktikum bereits Spannendes lernen konnte.

Seit 2012 fördert Bertelsmann das vom Bund initiierte Deutschlandstipendium an verschiedenen Universitäten. Als ausgewählter Stipendiat wurde auch ich im März 2016 nach Gütersloh eingeladen, um die Bertelsmann-Welt kennen zu lernen. Die Vorstellung der Abteilung Corporate Controlling & Strategy hat mich dabei besonders interessiert, weshalb ich mich im Anschluss auf ein Praktikum in diesem Bereich bewarb. Seit Januar 2017 unterstütze ich das Team nun bei der Betreuung von zwei Geschäftsbereichen – Bertelsmann Education Group und Bertelsmann Investments. Beides sind stark wachsende Bereiche und für mich durch die Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen besonders spannend.

Der Start in Gütersloh war von Anfang an reibungslos. Bertelsmann hat mir eine Wohnung vermittelt, die nur wenige Gehminuten vom Corporate Center liegt. Durch Praktikantenstammtische sowie eine Badminton- und Fußballrunde mit Kollegen nach der Arbeit habe ich schnell Anschluss gefunden.

Zu meinen Aufgaben gehören Wettbewerbs- und Marktanalysen, die wichtig für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unternehmens sind. Dabei suche ich aus verschiedenen Quellen Daten zusammen, werte diese aus und bereite die Ergebnisse anschließend übersichtlich auf. Zudem befasse ich mich mit der Analyse und Beurteilung von Investitionsprojekten sowie der Vorbereitung von Gremiensitzungen.

Darüber hinaus unterstütze ich meine Kollegen bei der Ausarbeitung von strategisch wichtigen Trends und erhalte, auf eigenen Wunsch hin, Einblicke in andere Abteilungen. Eine sehr gute Unterstützung und Förderung bekomme ich dabei jederzeit von einer speziell mir zugewiesenen Mentorin. Das freundliche und hilfsbereite Team hat dazu beigetragen, dass ich in den ersten Monaten nicht nur fachlich, sondern auch für meine persönliche Weiterentwicklung sehr viel mitnehmen konnte. So gibt es in meinem Praktikum viele Berührungspunkte mit Start-ups und dem Bereich Venture Capital – beides Themen, die mich sofort gefesselt haben und nach denen ich nun auch gedenke, meine nächsten Karriereschritte auszurichten.

Insgesamt schätze ich an diesem Praktikum sehr, dass ich mich hier nicht als „einfacher“ Praktikant fühle, sondern viel mehr als vollwertiges Teammitglied, welches durch seine Arbeit einen echten Mehrwert schaffen kann. Kritisches und eigenständiges Denken sowie das Einbringen von eigenen Ideen werden bei der täglichen Arbeit ausdrücklich gefordert und gefördert.


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Spannende Einblicke in die Konzernentwicklung: Andrejs Praktikum im Bereich „Growth Regions“

01. März 2017 @ 14:56 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Andrej und mache gerade ein sechsmonatiges Praktikum im Corporate Center bei Bertelsmann in der Abteilung „Growth Regions“. Kurz zu meiner Person: Ich habe einen Bachelor in Finance an der Universität Bocconi sowie vor kurzem meinen Master in Management an der Universität ESCP absolviert. Meine bisherigen Praxiserfahrungen habe ich allesamt in einem betriebswirtschaftlichen Umfeld gesammelt, unter anderem in den Bereichen M&A und Venture Capital.

Die Abteilung „Growth Regions“ von Bertelsmann ist im Corporate Center in Gütersloh untergebracht. Die Erschließung neuer Wachstumsmärkte stellt eine der vier grundlegenden strategischen Stoßrichtungen des Konzerns dar. Wachstumsmärkte sind für Bertelsmann aktuell Brasilien, Indien und China. In jedem dieser Länder ist der Konzern durch ein eigenes lokales Corporate Center, verschiedene Divisionen und Corporate Venture Capital Fonds vertreten, über die Bertelsmann Investitionen in vielversprechende und innovative Start-up-Unternehmen tätigt. Als Praktikant unterstütze ich das „Growth Regions“-Team bei der Konzeption und Umsetzung der Konzernstrategie in diesen Wachstumsmärkten.

Meine tägliche Arbeit besteht dabei beispielsweise in der systematischen Aufarbeitung und Zusammenführung sämtlicher relevanter Informationen, die aus diesen Ländern und den verschiedenen Konzernbereichen im Corporate Center zusammenlaufen. Ich erstelle zum Beispiel Präsentationen oder Kalkulationstabellen, mit denen ein Know-how-Transfer ermöglicht wird, von dem der gesamte Konzern profitieren kann.

Darüber hinaus unterstütze ich das Team bei der Prüfung, Bewertung und Genehmigung von Investitionsvorhaben der einzelnen Venture Fonds. Diese Analyse findet in engem Austausch mit anderen Abteilungen des Corporate Center sowie den lokalen Investment-Teams statt. Die Kommunikation läuft dabei einerseits über E-Mail, andererseits über regelmäßige Telefonate mit den Kollegen aus den Wachstumsregionen. Am Ende geht es darum, eine für Bertelsmann optimale Kapitalallokation in den Ländern zu gewährleisten.

Meine Kollegen haben mich in den ersten Wochen toll unterstützt, weshalb ich mich schnell in der neuen Rolle einfinden konnte. Aufgrund der kleinen Teamgröße und flacher Hierarchien wurde ich von Beginn an in alle relevanten Aufgaben eingebunden und konnte in kurzer Zeit sehr viel lernen. Der Umgang miteinander war stets angenehm und ermöglichte es mir, auch schnell Anschluss zu anderen Kollegen und Abteilungen zu finden.
 
So ergaben sich Möglichkeiten, auch außerhalb der Arbeit etwas miteinander zu unternehmen, zum Beispiel bei regelmäßigen Sportevents oder gemeinsamen Abendessen. Das machte nicht nur mein Praktikum, sondern auch meine Freizeit hier in Gütersloh sehr abwechslungsreich!

Rückblickend kann ich meine Zeit hier als äußerst positiv beschreiben. Ich habe spannende Einblicke in die Konzernentwicklung in den Wachstumsmärkten erhalten und außerdem viele interessante, motivierte und kompetente Menschen kennengelernt, die eine Bereicherung für meine weitere berufliche und persönliche Entwicklung sind.



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Interview: Meikes Praktikum im Diversity Management

19. Januar 2017 @ 17:52 · Abgelegt unter -
Als Meike 19 Jahre alt war und gerade ihr Abitur machte, wusste sie nicht, was Personalarbeit eigentlich ist – geschweige denn Diversity Management – und was man als Psychologin damit zu tun haben könnte. Hätte man sie gefragt, wer „dieser Bertelsmann“ ist, hätte sie das auch nicht gewusst. Alles, was sie wusste, war, dass sie „irgendwas mit Medien“ machen wollte, dass sie Psychologie unheimlich spannend fand und dass ihr ein Psychologie-Studium sehr viele Türen zu unterschiedlichsten Berufswegen offenhielt.  

Heute ist Meike 24 Jahre alt, Psychologiestudentin im Master und gerade Praktikantin im Diversity Management bei Bertelsmann. Dazu führte sie ein imaginäres Gespräch mit ihrem 19-jährigen Ich.
Meike (19): Meike, ich bin verwirrt. Erst mal von vorne: Was ist Diversity Management?

Meike (24): Diversity Management ist Teil des Personalwesens und bedeutet die Förderung von Mitarbeitervielfalt. Es geht darum, die individuelle Verschiedenheit der Mitarbeitenden positiv zu wertschätzen, Diskriminierung von Minderheiten zu verhindern und Chancengleichheit zu verbessern. Ganz konkret geht es bei Bertelsmann um die Diversity-Dimensionen Geschlecht, Alter, Internationalität, Menschen mit Behinderung und sexuelle Orientierung.

M (19): Wow, das hört sich ja richtig gut an. Und dafür gibt es bei Bertelsmann eine eigene Abteilung?
 
M (24): Genau. Wobei die 2011 entstandene Abteilung neben dem Diversity Management (DM) auch für weitere Themen im Bereich Corporate Responsibility (CR), z. B. Umweltthemen verantwortlich ist. Unter CR verstehen wir die Übernahme von Verantwortung für Mitarbeitende, die Umwelt, für unsere Produkte und Dienstleistungen sowie allgemein für die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit. Deshalb teilt sich die Abteilung auch in zwei Teams auf. Nur um das Thema DM kümmern sich zwei Vollzeit-Mitarbeitende und ein bis zwei Praktikantinnen bzw. Praktikanten. Ein kleines, aber hochmotiviertes Team!

M (19): Und wie bist du als Psychologiestudentin darauf gekommen ein Praktikum bei Bertelsmann – insbesondere im Diversity Management – zu machen?

M (24): Bertelsmann stellt sich als Arbeitgeber regelmäßig auf diversen Praxisveranstaltungen bei uns an der Uni Münster vor und dabei habe ich realisiert, wie viele Möglichkeiten einem der Konzern bietet. Daher hatte ich schon relativ lange den Entschluss gefasst, gerne mal Teil dieses unglaublich vielfältigen Unternehmens zu sein. Ein Praktikum im Diversity Management übte auf mich einen besonderen Reiz aus, da ich mit meinem Studienschwerpunkt Personal- und Wirtschaftspsychologie bereits Erfahrungen in den klassischen Themen wie Personalauswahl und Personalentwicklung gesammelt hatte – nicht aber in diesem speziellen Bereich. Zudem liegt mir das Thema auch einfach persönlich am Herzen und mir ist es wichtig, einen „sozialen Sinn“ hinter meiner Arbeit zu wissen.
 
M (19): Wie kann ich mir denn deine konkreten Arbeitsaufgaben vorstellen?

M (24): Mein Aufgabenspektrum ist ziemlich breit und erstreckt sich von kleineren Zuarbeiten über Recherchen und die Erstellung von Präsentationen bis hin zur Mitarbeit an Projektkonzepten. Das Schöne ist, dass mein Wissen und meine Erfahrung wirklich gefragt sind und ich daher auch inhaltlich komplett miteinbezogen werde. Außerdem wurde mir von Beginn an großes Vertrauen entgegengebracht. So kümmere ich mich z. B. um die direkte Kommunikation mit externen Trainingsanbietern für ein aktuelles Projekt oder arbeite inhaltliche Aktualisierungen auf unserer Website ein. Besonders zu schätzen weiß ich, dass ich das Team – so oft es der Rahmen zulässt –  auf interne und externe Termine begleiten darf. Mitte Dezember habe ich z. B. bei einem zweitägigen Working Group Treffen in Berlin assistiert, bei dem ich auch Kolleginnen und Kollegen aus den Bertelsmann-Divisionen RTL Group, Gruner + Jahr usw. kennengelernt habe. 

M (19): Ok, das klingt als könnte mir das Spaß machen…

M (24): Wird es dir in fünf Jahren auch ;-) Neben den Aufgaben und Projekten sind es nämlich auch die Menschen um dich herum, die das Praktikum lohnenswert machen. Von der Empfangsdame über den Cafeteria-Mitarbeitenden bis hin zu Vorstandsmitgliedern, die dir einfach mal so im Flur begegnen können: Alle begrüßen dich immer freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht. Entscheidend sind aber natürlich die tollen Kolleginnen und Kollegen aus deinem Team, die dich und deine Mitarbeit wertschätzen und unterstützen. Gleichzeitig erhältst du tiefen Einblick in die Strukturen eines großen Konzerns – etwas, dass du dir vor dem Praktikum erhofft hattest und dir mit Sicherheit für deinen späteren Berufsweg helfen wird. Auch, wenn du dir das mit 19 vielleicht noch nicht vorstellen kannst…


Beitrag verschlagwortet mit: Meike , Praktikum , Diversity Management

Förderung junger Gesangstalente: mein Praktikum bei der Bertelsmann Stiftung

22. Dezember 2016 @ 09:08 · Abgelegt unter -
Hallo zusammen,

ich bin Sarah, 26 Jahre alt und habe gerade ein viermonatiges Praktikum bei der Bertelsmann Stiftung im Projektmanagement des Projekts „NEUE STIMMEN Meisterkurs“ absolviert. Nun werde ich mein Masterstudium Populäre Musik und Medien abschließen.

Die NEUEN STIMMEN - Creating Careers


Mit den NEUEN STIMMEN eröffnet die Bertelsmann Stiftung seit 1987 jungen Gesangstalenten aus der ganzen Welt die große Chance, ihren Traum von einer Zukunft im Opernbereich zu verwirklichen. Dabei sind der Wettbewerb und die Meisterkurse auf nachhaltige Karriereentwicklung ausgerichtet. Die Stiftung möchte damit einen Beitrag zum Erhalt der klassischen Musiktradition leisten.

Alle zwei Jahre organisiert die Bertelsmann Stiftung weltweit Vorauswahlen für ihren internationalen Gesangswettbewerb. Im Schnitt bewerben sich rund 1.400 junge Nachwuchstalente. Die Besten von ihnen qualifizieren sich für die Endrunde in Gütersloh. Schon während des Wettbewerbs sind eine international besetzte Experten-Jury, erfahrene Pianisten und ein Bewegungs-Coach Garant für behutsames Fordern und Fördern.

Im Anschlussjahr an den Wettbewerb findet der Meisterkurs statt. Während dieser 10 intensiven Tage in Gütersloh arbeiten talentierte Nachwuchssängerinnen und -sänger unter der Anleitung internationaler Künstlerpersönlichkeiten an ihrer Stimm- und Atemtechnik, Interpretation und Ausdruck, Körperarbeit und Mentaltraining sowie Selbstmanagement und Karriereentwicklung. Der Meisterkurs endet mit einem Abschlusskonzert mit 400 geladenen Gästen.

Meine Aufgabe bei den NEUEN STIMMEN lag darin, den diesjährigen Meisterkurs zu unterstützen, zu begleiten sowie nachzubereiten. Ich war zuständig für die Reiseorganisation der Teilnehmer, für die Verwaltung der Social-Media-Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram und Flickr), für Änderungen und die Erstellung von Biografien sowie das Einstellen Meisterkurs-relevanter Themen auf der neuen Webseite www.neue-stimmen.de. Zu meinem Aufgabenfeld gehörten auch die Erstellung von Reiselisten, Zeit- und Ablaufplänen sowie die Kommunikation mit allen Teilnehmern.  

Das Praktikum hat mir sehr viel Freude bereitet und ich bin sehr traurig, das großartige Team zu verlassen. Es war eine wunderbare Erfahrung, die meine berufliche Zukunft bereichert und mir gezeigt hat, dass ich nach meinem Studium gerne in diesem Bereich arbeiten möchte. Ich habe viel gelernt, konnte bei allen Tätigkeiten mit dabei sein und wurde als vollwertiges Teammitglied behandelt. Das einwöchige Event hat mir die Möglichkeit geboten, mich mit den internationalen Teilnehmern auszutauschen, ein Netzwerk aufzubauen und neue Erfahrungen zu sammeln und war somit ein Highlight in meinem Praktikum.

Mehr über das Projekt erfahrt ihr übrigens unter www.neue-stimmen.de.





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