Im Zuge unserer Initiative „Create Your Own Career“ haben wir viele talentierte junge Menschen kennengelernt, die sich sehr intensiv mit der Bertelsmann Welt beschäftigt haben. In unserem „Studenten Blog“ werden nun einige von Ihren persönlichen Erfahrungen an der Uni, Ihrem Blick auf Bertelsmann oder einfach über spannende Erlebnisse berichten. Verfolgen Sie hier die Eindrücke unserer Kandidaten zu den unterschiedlichsten Themen: Studium, Medien, Web 2.0, Freizeit, Praktikum, Jobeinstieg.
Gregor Landwehr, Teilnehmer bei Talent Meets Media 2008
Und wieder mal bin ich in Berlin. Und kaum bin ich in Berlin, ist auch schon der erste Minister der neuen Regierung nicht mehr im Amt. Zwischen beiden Tatsachen gibt es keinen direkten Zusammenhang, zumindest keiner der mit bekannt ist. Aber so ist es in der Berliner Republik. Die Themen bleiben, aber die Personen können sich ändern. Grade das macht den Politik-Journalismus hier so spannend. Ich bin in Berlin zeitweise für das ZDF unterwegs, führe Interviews, lerne interessante Menschen kennen und fühle mich zwischen Reichstag, Kanzleramt und Studio Unter den Linden schon richtig zu Hause. Und auch Bertelsmann verliere ich von hier nicht aus dem Blick, vom ZDF (Hausnummer 36) bis zur Bertelsmannrepräsentanz (Hausnummer 1) sind es nur ein paar Meter.
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Wenn man sich nach über einem Jahr wieder sieht, dann gibt es einiges zu erzählen. So war es auch beim Talent-Meets-Media (TMM) Nachtreffen vor einer Woche in Berlin. Nachdem wir uns alle bei TMM im Sommer 2008 in Berlin kennen gelernt hatten, trafen wir uns jetzt wieder in der Konzernrepräsentanz von Bertelsmann. Dort erzählten die Workshopleiter von damals, was sich in den einzelnen Unternehmensteilen alles getan hat. Einige hatten neue Positionen, andere immer noch die alten, aber etwas neues gab es überall. Und auch der Personalchef Immanuel Hermreck präsentierte nicht ganz ohne Stolz die Statistik, nach der viele Workshopteilnehmer von damals mittlerweile Bertelsmannmitarbeiter sind oder ein Praktikum im Konzern gemacht haben.
Danach ging es in die Bar Tausend zum Abendessen und dem, was man „networking“ nennt. Weil ich aber kein Freund von Anglizismen bin, das überlasse ich lieber den BWL-Kollegen ;-), nenne ich es mal interessante Gespräche. So standen am Ende viele neue Projektideen, Einladungen und Kontakte. Um so schöner ist da die Ankündigung aus Gütersloh, diesen Austausch auch weiterhin am Laufen zu halten.
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An dieser Stelle heute mal ein Hinweis auf ein aktuelles Projekt von mir. Unter dem Titel Politreport (
www.politreport.de) haben wir Politiker und Medien im Blick. Jede Woche werten wir aus, welche Minister, Ministerpräsidenten und Generalsekretäre der Parteien wie oft in den Medien vertreten waren. Dazu gibt es tagesaktuell eine Auswertung der Parteien und ihrer Vorsitzenden. Spannend wird es dann, wenn sich die Ereignisse überschlagen und alles anders kommt, als geplant. So schaffte es Ulla Schmidt mit ihrem Dienstwagen auf Platz Eins, andere verschwinden dagegen in der medialen Versenkung. Wenn der Wahlkampf dann doch irgendwann losgehen sollte, lohnt ein Blick auf die Seite allemal!
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Ich liebe diesen Augenblick, wenn man zum ersten mal die Berge sieht. Dann liegen sie auf einmal vor einem: Hoch, majestätisch und schroff. Letzte Woche konnte ich diesen Augenblick wieder erleben. Zum Politikseminar "Regieren in den Ländern" in Wildbad Kreuth. Die meisten dürften die Kulisse von den alljährlichen Treffen der CSU kennen. Das Tagungshaus der Hans-Seidel-Stiftung liegt vor einer traumhaften Bergkulisse. Und in natura sieht es sogar noch schöner aus, als auf dem Foto.
Aber nicht nur wegen der tollen Location hat sich die Fahrt nach Bayern gelohnt. Ich persönlich vermisse ja häufig den Praxisbezug im Unileben. Dieses Seminar, hochkarätig besetzt mit Praktikern aus dem Politischen Betrieb, ist sozusagen der Beweis, dass es auch anders geht. Und daneben hat es wieder einmal wunderbar das Selbstbewusstsein der Bayern vor Augen geführt: Warum betreibt ein Bundesland wie Bayern kein Landesmarketing? Weil man es schlicht und einfach nicht braucht. Bayern allein ist Marke genug.
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So ein Semesteranfang kommt ja immer ganz harmlos daher. Es geht gemächlich los, in vielen Fächern trifft man sich mit Dozenten und Kommilitonen nach der vorlesungsfreien Zeit auf ein Glas Wein, spricht über die Inhalte im neuen Semester, über Pläne und Projekte.
Und dann, ehe man sich versieht ist man wieder mitten drin, rennt von Veranstaltung zu Veranstaltung durch ganz Tübingen, morgens Vorlesungen, abends Vorträge. Und dazwischen Arbeiten, und manchmal eine Pause in der Sonne mit dem Blick auf den Neckar, und abends das pulsierende Leben in den Altstadtkneipen. Das ist das Studentenidyll im Sommersemester, zumindest in der Theorie.
Aber ein bisschen Heimatgefühle werden schon wach, wenn ich bei Malte von Bielefeld und Osnabrück lese. Und an dieser stelle mal herzlichen Glückwunsch zum Abschluss! Jetzt heißt es dann wohl: Studentenleben Ade.
Aber in Bielefeld gibt es ja auch keinen Neckar, keine Stocherkähne, und auch keine hundert Altstadtkneipen....
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Nach einer rauschenden Nacht in "Clärchens Ballhaus" in Berlin und einen schönen 30ten Geburtstag der Journalisten Akademie (zum Video:
http://www.journalisten-akademie.com/ ) liegt mein Aufenthalt in der Hauptstadt schon wieder einige Tage zurück. Ich nutzte die Ruhe im schwäbischen Tübingen, um mich mal wieder etwas den Hausarbeiten aus dem letzten Semester zu widmen. Passend zu den frühlingshaften Temperaturen war es dann auch endlich soweit: Nach vielen Monaten Arbeit, konnten wir am Montag mit dem Relaunch meiner Seite
www.golfsportmagazin.de online gehen. Auf einem der größten Portale für den deutschsprachigen Raum präsentieren wir die Inhalte jetzt übersichtlicher. Außerdem haben wir jetzt auch Videos im Angebot. Nachdem ich die Techniker am Ende mit meinen Änderungswünschen fast in den Wahnsinn getrieben habe läuft jetzt alles und ich bin auf das Feedback der Leser sehr gespannt.
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Kaum war ich mal wieder ein paar Tage in Tübingen stand schon wieder die nächste Reise an. Diesmal ging es nach Berlin. Die Journalisten Akademie feiert heute hier 30jähriges Jubiläum. In so vielen Jahren Journalistenausbildung sind natürlich einige Journalisten zusammengekommen. Iah bin sehr gespannt, wer davon heute und morgen mit dabei ist. Neben Vorträgen und einem Festakt werden wir auch die Fotoausstellung mit den Bildern aus Polen eröffnen. Die nächsten Wochen sind diese in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung zu sehn. Und als "Special-Guest" des heutigen Tags: Angela Merkel. Ich sitze grade noch im Hotel, heute Mittag geht es dann los.
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Mein letzter Eintrag liegt einige Zeit zurück. Damals machte ich ich auf den Weg nach Wilhelmshaven. Mittlerweile bin ich wieder zurück aus dem Norden. Hinter mir liegen zehn anstrengende Tage an der Küste. Mit wenig Schlaf, viel schlechtem und manchmal gutem Wetter und einem Produkt: "Azurgrau". So der Titel für unser Printmagazin und die Hörfunk- und Radiosendung. Eigentlich wollten wir das Magazin ja Nebensaison nennen. Denn im März gibt es im Wattenmeer einfach ziemlich wenig zu sehn. Selbst die meisten Tiere kommen erst im April. Wir waren eben etwas früher da, spannende Geschichten haben wir trotzdem gefunden. Inhaltlich habe ich mich auf die Spuren der Römer und Germanen in Friesland begeben. Einen Tag war ich mit den Archäologen auf Ihrer Ausgrabung in Sievern. Einen Link zu den Sendungen werde ich demnächst hier posten.. Und jetzt muss ich mich erst mal an die Umstellung vom Friesischen Platt zum Schwäbisch gewöhnen.
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Je weiter ich in den Norden gefahren bin, um so schlechter wurde das Wetter. Aber nicht nur das trug dazu bei, das meine Stimmung in den Keller ging. Wilhelmshaven ist doch nicht ganz so schön wie ich es mir ausgemalt habe. Und bei Nieselregen und grauem Himmel strahlte die Stadt auch nicht in ihrem schönsten Licht. Kein Meeridyll, sondern Industrie und ein etwas in die Jahre gekommenes Hotel empfangen mich.
Außerdem musste ich bei den Themen auch noch einmal Hand anlegen. Eigentlich wollte ich über Lotsen berichten, die dafür sorgen, dass die großen Tanker kollisionsfrei an ihr Ziel kommen. Bei weiteren Telefongesprächen wurde ich aber auf ein anderes Problem aufmerksam: Auf dem Grund der Nordsee befinden sich Tonnen alter Munition. Eine Gefahr für Umwelt und Menschen. Doch bei meiner Recherche stoße ich vielerorts af eine Mauer des Schweigens. Ich bin gespannt was die nächsten Tage noch Erhellendes bringen. Und wenn sich der Himmel aufhellen würde hätten Wilhelmshaven sicher auch etwas mehr Charme. Und ich glaube ja an Liebe auf den zweiten Blick. So gesehen ist also noch vieles drin.
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Meinen heutigen Tag verbringe ich in der Bahn. Von meinem Studienort Tübingen geht es direkt an die Küste, nach Wilhelmshaven. Das ist einmal quer durch Deutschland, endlos lange Stunden und gefühlte hundertmal die Ansage "The näscht stop of the train is...". Das ganze ist kein Urlaub, auch keine Fahrt nach Hause. Es geht zu einem Seminar. Neben dem Studium absolviere ich eine Journalistische Ausbildung bei der Journalisten Akademie (www.journalisten-akademie.de) Wir werden in den Bereichen Print, Radio, TV und Online ausgebildet. Bei dem Seminar das mit nun in Bremerhaven bevorsteht werden wir ein Thema für zwei Medienarten aufbereiten. Am Ende steht dann ein Printmagazin, eine TV-Magazinsendung und eine Radiosendung. Das ist ein ambitioniertes Programm und ich stelle mich schon mal auf kurze Nächte ein. Unser Oberthema lautet Naturraum Wattenmeer. Im Vorfeld war es gar nicht so leicht geeignete Themen zu finden, ich sehr gespannt welche Geschichten die anderen Teilnehmer ausgegraben haben. Aber bevor es richtig losgeht machen wir erst mal eine Wattwanderung. Wir sollen ja schließlich ein Gefühl für das Thema bekommen....
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