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Die Gewinner von Talent Meets Media

Verfolgen Sie den IDEO Workshop im Video Tagebuch des Teams "Random House


„Let’s go to San Francisco“ hieß es Mitte September für die Sieger der ersten „Talent Meets Media“-Veranstaltung von Bertelsmann.
Die 13 vielversprechenden Studentinnen und Studenten hatten im Juni in Berlin den versammelten Bertelsmann-Vorstand von ihren Qualitäten überzeugt, indem sie in einem eintägigen Workshop eine vielversprechende Lösung zum Thema „Marketing im digitalen Zeitalter“ entwickelten und präsentierten. Für das Siegerteam von Talent Meets Media bedeutete der Sieg bei der hochkarätigen Veranstaltung die Chance, gemeinsam mit ihrer Idee im Gepäck in die kalifornische Metropole San Francisco zu fliegen, um ihr Konzept vor Ort mit der bekannten Innovationsagentur IDEO weiterzuentwickeln. Fachlich begleitet wurden die Studenten dabei von Christian Damke und Maud Watson, die sich beide neben ihren alltäglichen Aufgaben bei Random House im Rahmen des University Programmes „Innovation JumpStart“ als „Innovation Coaches“ qualifiziert haben.

Montag, 15. September 2008

27. November 2008 @ 14:06 · Abgelegt unter -
Vor dem 3-tägigen Workshop bei IDEO hatten die Teilnehmer erst einmal die Gelegenheit, kreative und innovative Luft zu schnuppern – bei einem Ausflug ins Silicon Valley, dem Herz der New Economy, der sie zu der renommierten Stanford University, zur Design School und schließlich zu IDEO führte. Hier wurden die Studenten vom IDEO-CEO Tim Brown begrüßt. Nicht ohne Stolz berichtete er, dass es wohl kaum eine bekannte Firma gebe, die IDEO noch nicht beraten habe, oder kaum einen Bereich, in dem das IDEO-Team mit seinem Innovationsprozess noch nicht tätig gewesen sei. Nicht nur Microsoft oder Google haben ihre Ursprünge im Silicon Valley, auch heute noch zeichnet sich die Region durch besonders viele und besonders vielversprechende Unternehmens-Neugründungen aus. Um interessante Startups möglichst rasch zu identifizieren, hat der Bereich Unternehmensentwicklung der Bertelsmann AG eine Außenstelle unter der Leitung von Alexander Jahn im Valley eröffnet. Eines dieser Startups, Vindicia entwickelt Lösungen für die Abrechnung von Online-Werbung. Die Studentengruppe auf Gene Hoffmann, den CEO von Vindicia. Warum Unternehmen, Banken und Privatinvestoren überhaupt so viel Geld in Firmen im Silicon Valley investieren, erklärten anschließend Ted Maidenberg und Mamoon Hamid, beide Principals, also Partner, bei einem der erfolgreichsten Venture Capital Firmen des Valleys, US Venture Partners.


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Dienstag, 16. September 2008

27. November 2008 @ 14:03 · Abgelegt unter -
Am zweiten Tag der Reise ging es dann in das IDEO-Büro in San Francisco, um hier gemeinsam mit den Innovations-Experten Ideen zu entwickeln. In der umgebauten alten Lagerhalle direkt an der Bucht – deren Inneneinrichtung dem Klischee vom „kreativen Chaos“ voll gerecht wird – begrüßte das IDEO-Projektteam die Teilnehmer und startete mit lockeren Kommunikations- und Aufmerksamkeitsübungen. Um sich einem Innovationsthema zu nähern, gibt es bei IDEO eine einfache Grundregel –immer zuerst die Zielgruppe kennen lernen, bevor man anfängt, sich Lösungen zu überlegen. Um zu verstehen, wie zukünftig Bücher für unterschiedliche Nutzergruppen vermarktet werden könnten, war also „Fieldwork“ angesagt.

In drei Gruppen zogen die Studenten los, um verschiedene „Extrem-User“ kennen zu lernen. Zum Beispiel traf eine Gruppe eine 28-jährige, erfolgreiche Singlefrau, die ihren Lebensstil durch die Auswahl ihrer Bücher geprägt sieht. Bücher sind für sie ein Statussymbol. Der Vater eines zweijährigen Jungen hält Lesen für den wichtigsten Grundstein guter Bildung und liest seinem Sohn schon im Kleinkindalter Erwachsenenliteratur vor. Eine andere Gruppe besuchte eine Wohnung, die bis unter die Decke mit Büchern geradezu „tapeziert“ war. Diese Leserin hat ein sehr genaues Ordnungssystem, nach dem sie all ihre Bücher alphabetisch sortiert. Nach den Interviews ging die Reise weiter zu speziell ausgewählten Orten in San Francisco: Einem Piratenausstatter, der mit Kindern Schreibprojekte macht, dem Sony PS3 Store, in dem sich „Hard Core Gamer“ vor den Bildschirmen vergnügen und eine Markthalle voller exotischer Nahrungsmittel.


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Mittwoch, 17. September 2008

27. November 2008 @ 14:03 · Abgelegt unter -
„Fieldwork“, das Befragen der Zielgruppe, und die „Analogous Experiences“ sind der erste Schritt im IDEO-Innovationsprozess. Auf ihn folgt – für das „Talent Meets Media“-Team am nächsten Morgen – das „Storytelling“. Jede Gruppe beschrieb ihre Erfahrungen aus den Zielgruppenbeobachtungen, ohne sie jedoch zu kommentieren. So konnten sich alle Teilnehmer ein deutliches Bild von der Situation der anderen Gruppen machen. Dieses Geschichtenerzählen geht direkt in die sogenannte „Synthese“ über – es werden aus den verschiedenen Geschichten und Situationen Kombinationen erstellt, Verknüpfungen gebildet – oder eben eine Synthese. Dann kamen die aus vielen Brainstorming-Sitzungen bekannten Klebezettel, die Post-its. zum umfangreichen Einsatz (Bild). Denn auch bei IDEO wird noch klassisch „gebrainstormt“ – am Nachmittag hieß es dann für die Gruppen, so schnell wie möglich so viele Ideen wie möglich aufzuschreiben. Alles ist erlaubt, es gibt keine schlechten Ideen. Einer der IDEO-Trainer brachte diese Philosophie auf den Punkt: „Denkt lieber ‚und‘, anstelle von ‚aber‘.“

Die letzte Session am Mittwoch war die wohl ungewöhnlichste und zugleich auch eine der spannendsten: „Rapid Prototyping“. Prototyping dient der Präsentation der Ideen – nicht am Computer mittels Powerpoint, sondern in diesem Fall mit gespielten kleinen Szenen, die darstellen, wie zum Beispiel der erdachte „Kindle Blaster“ genutzt werden könnte, ein E-Book-Lesegerät wie der Amazon Kindle, erweitert um interaktive Möglichkeiten. Oder wie ein digitales Bücherregal zum Mittelpunkt des Wohnzimmers von morgen werden könnte. Oder vielleicht haben Stewardessen zukünftig auf Flügen neben Getränken und zollfreien Waren auch digitale Bücher im Angebot. Der kreativen Darstellung der Ideen waren kaum Grenzen gesetzt, denn beim Prototyping kamen zahlreiche Utensilien zum intensiven Einsatz. Diese gespielten Szenen haben den großen Vorteil, dass sie die Ideen visualisieren und so die Möglichkeit bieten, konkretes Feedback von der gesamten Gruppe zu erhalten. Die Hausaufgabe für alle Studenten war, das Feedback auf die eigenen Prototypen zu überdenken und am Folgetag die Ideen zu überarbeiten.


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Donnerstag, 18. September 2008

27. November 2008 @ 14:03 · Abgelegt unter -
Am Donnerstag ging es also an den Umbau der Prototypen. So wurde der „Kindle-Blaster“ beispielsweise von einem technisch-komplizierten Gerät verändert in eine Telefonapplikation, die das Aufrufen von Mobile-Webseiten über einen 3D Barcode, sowie das mobile Kaufen und anschließende Lesen von E-Books ermöglicht und gleichzeitig online weitere Features bereitstellen kann. Sämtliche Ideen wurden auf Projekt-Datenblättern festgehalten, die Christian Damke und Maud Watson mitnahmen, um damit bei Random House weiterzuarbeiten. „Maud und ich sind hierher nach San Francisco gekommen und hatten gehofft, dass wir aus dem Innovationsprozess eine Idee mitnehmen und uns bei Random House einmal näher ansehen könnten. Dass es jetzt wirklich mehrere und recht verschiedene Ansätze sind, die wir im Gepäck haben, hat uns positiv überrascht. Es zeigt, wie viel Energie in unserer Random House Gruppe war und dass IDEO die richtigen Hilfestellungen gegeben hat, diese Ideen auch zu entwickeln“, so das Fazit von Christian Damke.

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Was bedeutet CYOC?

CYOC ist die Abkürzung für “Create Your Own Career”.

Der Slogan steht für die individuellen Karrieremöglichkeiten und die unternehmerische Freiheit, die Mitarbeiter bei Bertelsmann erleben. Das folgende Video veranschaulicht, was "Create Your Own Career" für unsere Mitarbeiter bedeutet.

Bertelsmann feiert seinen 175. Firmengeburtstag.

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29.07.2010

Praktikant/-in in der Presseabteilung

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28.07.2010

Praktikant (m/w) Tagesredaktion

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