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Samuel Dewey, liebt es, Neues zu entdecken – ob beim Laufen oder mit der Kamera, geht Konflikten, aber keinem Wettstreit aus dem Weg, findet Inspiration in der Street Art, zu Hause im Mittleren Westen, seine Motivation ist der Erfolg, reist gerne alleine, um neue Menschen kennenzulernen, Chief Corporate Development Officer, Relias Learning, Chicago.

Samuel Dewey

Wissen hat die Macht, Menschen zu helfen, das Richtige zu tun – für sich, ihre Familien und Andere,

sagt Samuel Dewey, der seit vier Jahren für Relias Learning arbeitet. Genau darum liebe ich es, für ein Bildungsunternehmen zu arbeiten – wegen des Einflusses, den Bildung auf den Einzelnen hat.

Relias Learning entwickelt hochwertige Online-Bildungsangebote im Gesundheitswesen und ist seit 2014 Teil von Bertelsmann. Unser großes Ziel ist es, die Qualität der Pflege zu verbessern. Dafür müssen wir zunächst verstehen, wo die Probleme sind und dann die richtigen Lerninhalte zu den richtigen Menschen bringen. Seit seinem Einstieg bei Relias Learning hat Samuel in vielen Unternehmensbereichen gearbeitet: zunächst im internen Consulting, dann im Finanzbereich.

Anschließend leitete er für zwei Jahre das rund 90-köpfige Kundenservice-Team. Das war mein bisher größter beruflicher Erfolg – im Laufe der zwei Jahre baute ich ein Team auf, das auch heute noch enorm erfolgreich ist. Das erreicht man, wenn man die richtigen Menschen in perfekt zu ihnen passenden Rollen arbeiten lässt. Heute – in seinem vierten Job bei Relias Learning – leitet der 33-Jährige im Mergers & Acquisitions-Bereich.

Ich mag es, etwas aufzubauen. Darum ist es für mich sehr erfüllend, zum Wachstum unseres Unternehmens beizutragen.

Groß geworden ist Samuel in Columbus, Ohio. Er besuchte das College in South Carolina und über Washington und New York führte ihn sein Weg schließlich zurück in den Mittleren Westen, nach Chicago. Ich mag diesen Teil der USA sehr. Es ist toll, die Welt zu bereisen, aber hier ist mein Zuhause. Ich bin nach Chicago gezogen, um näher bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein. Es ist toll, meine Nichte und meinen Neffen aufwachsen zu sehen und Zeit mit meinen Eltern und Geschwistern zu verbringen.

An Chicago schätzt er vor allem das Großstadtleben: Ich liebe es, in Chicago zu leben, mit all den unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Persönlichkeiten, Kulturen und Geschichten. Genau das ist auch der Grund, warum er so gerne reist. Der 34-Jährige war bereits in dreißig verschiedenen Ländern. Meine Urlaube sind immer eine Mischung aus Reisen und Fotografie. Sein Lieblingsmotiv ist Street Art. Ich habe Fotos von großartiger Street Art in aller Welt. Er reist gerne alleine, denn das sei der beste Weg, um neue Menschen kennenzulernen. Ich finde es unheimlich spannend, mich mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten auszutauschen und letztendlich doch immer wieder zu erkennen: Wir sind alle gleich. Selbst wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen, wir alle lachen und weinen. Es ist toll, daran erinnert zu werden, wenn man weit weg von zu Hause ist.

Stillstand ist auch im Job nicht sein Ding: Ich mag es, Lösungen zu finden, etwas zu erledigen, immer weiterzukommen. Jeder Mensch hat eine intrinsische Motivation, die ihn antreibt. Meine ist es, erfolgreich zu sein, Dinge zu verbessern und meinen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Vielleicht sei das darin begründet, dass er als Kind eher der Klassenclown war, der in der Schule niemals besondere Erfolge feiern konnte und das nun nachholen müsse.

Ich glaube, meine Kollegen würden mich als sehr fleißig, treibende Kraft und als ehrlich beschreiben. Ich arbeite wirklich hart, um meine Ziele zu erreichen. Und das Gleiche erwarte ich auch von meinem Team. Ich treibe sie an und setze ihnen hohe Ziele, die aber hoffentlich immer erreichbar sind, sagt Samuel.

Ich finde es wichtig, Mitarbeiter in Positionen außerhalb ihrer Komfortzone zu bringen. Denn meistens finden sie so heraus, dass sie viel mehr leisten können, als sie je gedacht hätten.

Darüber hinaus spielt für ihn Ehrlichkeit eine große Rolle in der Zusammenarbeit. Ich gebe immer direktes Feedback und führe einen transparenten Dialog darüber, wo wir gerade stehen. Eine gute Zusammenarbeit für den gemeinsamen Erfolg ist für ihn viel wertvoller als eine individuelle Leistung. Vielleicht liegen ihm auch deshalb Teamsportarten am Herzen: Ich spiele schon mein ganzes Leben lang Fußball, aber auch Basketball und Football. Der Teamgedanke ist mir dabei sehr wichtig – und der Wettkampf.

So sehr er sein Team und seine Arbeit bei Bertelsmann auch mag, Samuel träumt davon, irgendwann etwas Eigenes aufzubauen. Ein ganz eigenes Unternehmen zu gründen und zu leiten, das wäre meine wirkliche Erfüllung. Ob das in fünf, zehn oder zwanzig Jahren soweit sein wird, weiß ich nicht. Aber das ist definitiv etwas, worüber ich sehr viel nachdenke. Er weiß aber auch, dass er bis dahin noch eine große Entwicklung vor sich hat. Ich lerne unglaublich viel hier und ich glaube, so lange, wie das der Fall ist und ich großartige Kollegen habe, bin ich zufrieden.

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