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Caroline Zimmerman, Brückenbauerin zwischen Kreativen und Zahlenmenschen, lebte schon in fünf Ländern, Big-Data-Künstlerin, wechselte von der Buch- in die Musikbranche, hat allem Ungesunden abgeschworen, hilft Musikern, ihr Publikum besser kennenzulernen, kann sich in sechs Sprachen verständigen, liebt ihre neue Heimat London wegen der Internationalität und Entspanntheit, Kunst- und Kulturliebhaberin, Bertelsmann Entrepreneurs Program Alumna, Senior Director, Data Insights & Analytics, BMG Rights Management, London.

Caroline Zimmerman

Kreativität bedeutet für mich, sich über etwas auszudrücken, das man neu erschafft,

sagt Caroline Zimmerman, die als Senior Director im Bereich Data Insights & Analytics bei BMG Rights Management arbeitet. In ihrem Job ist Kreativität vor allem bei der Datenvisualisierung gefragt: Ich merke das jeden Morgen, wenn ich meinen Rechner starte und ein leeres Dokument öffne. Das ist dann wie eine weiße Leinwand, auf der ich aus Daten Bilder und Geschichten kreiere. Und so kann ich dazu beitragen, dass meine Kollegen möglichst schnell verstehen, was in unserem Geschäft gerade passiert und so ihren Job besser machen.

Auch wenn die 33-Jährige heute bei ihrer täglichen Arbeit vorwiegend mit Zahlen zu tun hat, begann ihre berufliche Laufbahn eher mit Worten: Nach ihrem Studium der englischen Literatur arbeitete Caroline für mehrere Jahre in einem Verlag. Ich mochte meinen Job als Literaturagentin. Irgendwann wurde mir aber klar, dass es da draußen auch noch etwas anderes gibt, das mich sehr reizt: die Welt der Datenanalytik.

Darum entschied sie sich, zu kündigen und ihren MBA zu machen. An der INSEAD Business School fokussierte Caroline sich auf Big Data, Analytics und Statistik und bewarb sich am Ende des Studiums für das Bertelsmann Entrepreneurs Program:

Als ich die Stellenbeschreibung für das Programm las, wurde mir klar, dass darin alles stand, was ich mir für meinen zukünftigen Job wünschte,

sagt Caroline. Ich konnte kaum glauben, dass es einen Job gibt, der so perfekt zu mir passt.

In den folgenden anderthalb Jahren arbeitete sie in verschiedenen Bertelsmann-Unternehmen an Datenanalyse-Projekten. Dabei wurde mir klar, wo ich beruflich wirklich hinwill: Ich möchte eine Brückenbauerin zwischen den Kreativschaffenden und den ‚Zahlenmenschen’ sein. Bei Bertelsmann kann ich mit meiner kreativen Energie und meinem Unternehmergeist die Lücke zwischen diesen beiden Welten schließen.

Carolines letzte Station im Bertelsmann Entrepreneurs Program war BMG. Das Unternehmen passte super zu mir und so stieg ich hier anschließend fest ein. Als Literaturagentin habe ich anderen Menschen geholfen, kreativ zu sein. In meinem jetzigen Job kann ich selbst kreativ sein. Und mir gefällt auch sehr, dass hier viel Wert auf persönliche Beziehungen gelegt wird und die Mitarbeiter sich umeinander kümmern. Wir sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde. Man verbringt so viel Zeit bei der Arbeit, dass das ein Platz sein sollte, an dem man sich wohlfühlt – bei BMG ist das definitiv der Fall.

Gespräche mit ihren Kollegen oder Freunden helfen Caroline auch am besten, wenn es mal stressig wird. Zudem verzichtet sie auf Koffein: Ich bin eh kein besonders ruhiger Mensch, da brauche ich nicht noch Kaffee zu trinken. Auch anderem Ungesunden hat sie abgeschworen: Sie verzichtet seit einigen Jahren auf Zucker, Alkohol und Zigaretten. Statt mit Kaffee beginne ich meinen Tag heute lieber mit Sport. Egal, wo sie ist, Musik ist ihr ständiger Begleiter – beim Sport hört sie am liebsten Latin oder Pop, bei der Arbeit hilft ihr Elektromusik, sich besser konzentrieren zu können.

Geboren wurde die Tochter einer Argentinierin und eines Amerikaners in Paris. Als sie fünfzehn war, zog die Familie nach Boston. Ihr Studium führte sie anschließend nach Montreal. Carolines Traum war es aber immer, nach Europa zurückzukehren – darum absolvierte sie ihren MBA in Frankreich und arbeitet heute in Großbritannien. London ist für mich perfekt zum Leben, denn hier gibt es einen wunderbaren Mix aus europäischer und nordamerikanischer Kultur.

Und auch an das regnerische Wetter hat sie sich schnell gewöhnt: Es ist nicht so kalt, darum stört mich das nicht. Und auch wenn es morgens oft bewölkt ist, klart es im Laufe des Tages meist auf, so bekommt man dann doch etwas Sonne. Besonders mag sie, dass alle Londoner ihre Mittagspause draußen verbringen, sobald die Sonne sich nur ein bisschen blicken lässt. Das wirkt dann so, als wären wir in der Karibik, auch wenn es gerade mal 18 Grad sind, lacht Caroline.

Nicht nur in London, sondern auch in ihrem Job fühlt Caroline sich heute angekommen:

Um ganz ehrlich zu sein: Es gibt in meinem Leben gerade nichts, was ich ändern würde,

so die 33-Jährige. Auch in fünf Jahren sehe ich mich noch hier bei BMG. Ich hoffe, ich habe die Möglichkeit, ein Analytics-Team aufzubauen und meine Managementkenntnisse zu erweitern. Für mich ist ein guter Vorgesetzter jemand, der das Beste in seinen Mitarbeitern hervorbringt – und genau das würde ich unheimlich gerne lernen.

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